Praxis für Kinder- und Jugendlichen-
psychotherapie
Lena Maria Straub
Herzlich Willkommen in meiner Praxis für Kinder – und Jugendlichenpsychotherapie.
Ich arbeite verhaltenstherapeutisch mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen bis zum Ende des 21. Lebensjahres und deren Familien.
Jugendliche können sich ab dem 15. Lebensjahr eigenständig melden.
Psychotherapeutische Behandlung
Die Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen verläuft häufig nicht geradlinig. Es treten immer wieder Phasen auf, in denen emotionale oder soziale Herausforderungen sowie kleinere oder auch größere Krisen zu bewältigen sind.
Wenn diese Herausforderungen jedoch über längere Zeit bestehen bleiben und sich negativ auf das alltägliche Leben, die Schule oder den familiären Rahmen auswirken, kann es sinnvoll sein, psychotherapeutische Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
Psychotherapie im Allgemeinen befasst sich mit dem Denken, Fühlen und Handeln eines Menschen.
In der Kinder- und Jugendpsychotherapie kommen wissenschaftlich geprüfte Verfahren zum Einsatz, um psychische Probleme wirksam zu behandeln. Dabei wird nicht nur das Kind oder der Jugendliche, sondern auch das familiäre und schulische Umfeld mit einbezogen. Die Therapie erfolgt ganzheitlich und alltagsnah.
Die Verhaltenstherapie im Speziellen basiert auf der Annahme, dass psychische Beschwerden durch Lernprozesse entstanden sind und somit auch durch gezielte therapeutische Methoden wieder verändert werden können. Ihr Ziel ist es, belastendes Verhalten zu reduzieren und hilfreiche, neue Verhaltensweisen zu fördern. Dadurch werden belastende Gedanken und Gefühle positiv beeinflusst. In der Verhaltenstherapie wird an den individuellen Stärken und Fähigkeiten des Kindes oder Jugendlichen angesetzt. Der Schwerpunkt liegt auf dem Hier und Jetzt: Welche Probleme bestehen aktuell, und wie können konkrete Lösungen entwickelt werden.
In einer umfangreichen Diagnostikphase werden Zusammenhänge zwischen Verhalten, Gedanken und Gefühlen analysiert. Das Ergebnis der Diagnostikphase wird im Anschluss transparent mit dem Kind oder Jugendlichen und seinen Eltern besprochen. Gemeinsam wird erarbeitet, warum bestimmte Verhaltensweisen auftreten und wie sie verändert werden können.
Die Verhaltenstherapie zeichnet sich durch ihre Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Praxisnähe aus. Sie verfolgt das Ziel, Kinder, Jugendliche und ihre Familien zu befähigen, sich selbst zu helfen.
Therapeutische Ziele werden gemeinsam festgelegt, Maßnahmen geplant und neue Verhaltensweisen gezielt eingeübt.
Mögliche Behandlungsfelder:
- Angststörungen
- Aufmerksamkeitsdefizits-Hyperaktivitätsstörungen (ADS/ADHS)
- Anpassungsstörungen
- Autismusspektrumsstörungen
- Bindungsstörungen
- Depressionen
- Einnässen (Enuresis)
- Einkoten (Enkopresis)
- Emotionale Störungen
- Essstörungen
- Folgen von (sexuellem) Missbrauch
- Mutismus
- Persönlichkeitsstörungen
- Posttraumatische Belastungsstörungen
- Pubertätskrisen
- Schulabsentismus, Schulverweigerung, Schulangst
- Selbstverletzendes Verhalten
- Somatoforme Störungen (unklare körperliche Beschwerden)
- Sozialen Ängste und sozialen Phobien
- Störungen des Sozialverhaltens/ stark aggressivem und oppositionellem Verhalten
- Stresssymptomatik
- Tic-Störungen
- Trennungsängsten
- Zwangsstörungen
Behandlungsablauf
Zu Beginn wird telefonisch oder per E-Mail ein Erstgespräch vereinbart. Das Erstgespräch dient dem Kennenlernen und ermöglicht es, die aktuellen Herausforderungen Ihres Kindes zu besprechen.
Im Anschluss folgen die probatorischen Sitzungen. Diese Stunden geben mir die Gelegenheit, ein umfassendes Bild der Symptomatik zu gewinnen und zu prüfen, ob eine Behandlungsbedürftigkeit vorliegt. Für Ihr Kind sind die probatorischen Sitzungen die Möglichkeit, herauszufinden, ob es sich in der Praxis wohlfühlt und sich eine gemeinsame, vertrauensvolle Arbeit mit der Therapeutin vorstellen kann.
Sollte eine Indikation für eine verhaltenstherapeutische Behandlung vorliegen, beginnt die eigentliche Behandlungsphase. Die Termine finden wöchentlich statt. Zu Beginn wird nach den Stärken und Ressourcen Ihres Kindes sowie Ihrer Familie geschaut. Diese bilden die Basis der therapeutischen Arbeit. Mithilfe verhaltenstherapeutischer Techniken wird im Verlauf der Behandlung an den gemeinsam festgelegten Therapiezielen gearbeitet. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Therapie ist die Einbeziehung der Bezugspersonen, da deren Unterstützung oft mitentscheidend für den Erfolg der Behandlung ist.
Kosten
Gesetzliche Krankenkassen (Behandlung ab 01.01.2026 möglich)
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Behandlung.
Für die Abrechnung benötige ich lediglich einmal im Quartal Ihre elektronische Gesundheitskarte.
Private Krankenkassen (mit und ohne Beihilfe)
Private Krankenversicherungen übernehmen in der Regel die Kosten für eine Psychotherapie, wobei der genaue Umfang je nach den individuellen Vertragsbedingungen variieren kann. Bitte wenden Sie sich an Ihre Krankenversicherung, um mehr darüber zu erfahren.
Selbstzahler
Selbstverständlich haben Sie auch die Möglichkeit, die Behandlungskosten privat zu übernehmen. Das Honorar für Selbstzahler richtet sich dabei ebenfalls nach der Gebührenordnung für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (GOP).
Über mich
Aus- und Weiterbildung
- Bachelor of Arts Pädagogik Entwicklung und Inklusion, Universität Siegen
- Master of Arts Rehabilitationswissenschaften, Universität Köln
- Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie an der Uniklinik Köln (AKIP)
- Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (VT)
Beruflicher Werdegang
- Mitarbeiterin in einer intensivpädagogischen Wohngruppe für Kinder- und Jugendliche unter anderem mit einer Diagnose aus dem autistischen Spektrum der Diakonie Michaelshoven
- Psychotherapeutische Tätigkeit in einer Kinder- und Jugendpsychiatrischen Praxis, KJPP Frechen
Mitgliedschaften
- Psychotherapeutenkammer NRW
- Arztregister der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein
Fragen und Antworten
Was ist Verhaltenstherapie?
Verhaltenstherapie ist neben der Psychoanalyse, der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie und der systemischen Psychotherapie ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren zur Behandlung von psychischen Erkrankungen.
Wer kann sich anmelden?
Grundsätzlich behandle ich in meiner Praxis Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zu einem Alter von 21 Jahren. Wurde die Therapie vor dem 21. Geburtstag begonnen, kann sie auch darüber hinaus fortgesetzt werden. In der Regel werden Kinder und Jugendliche durch ihre Eltern angemeldet. Ab einem Alter von 15 Jahren können sich Jugendliche auch ohne das Wissen Ihrer Eltern bzw. ohne deren Einverständnis selbstständig anmelden.
Welche Rolle spielen die Eltern und andere Familienmitglieder in der Therapie?
Eltern werden als Experten für Ihr Kind verstanden. Sie bringen wichtige Ressourcen in die Therapie ein und sind ein wichtiger Bestandteil, denn häufig können Lösungen und Verhaltensänderungen nur gemeinsam gefunden und in den Alltag etabliert werden.
Müssen beide Elternteile zustimmen?
Grundsätzlich ja, insbesondere dann, wenn die Sorgeberechtigten getrennt leben und das gemeinsame Sorgerecht ausüben. Hierfür habe ich ein entsprechendes Formular vorgesehen und bitte Sie dieses auszufüllen.
Kontakt
Termine vergebe ich nach Vereinbarung. Bitte füllen Sie dafür zunächst das Kontaktformular auf meiner Seite aus oder melden sich in der telefonischen Sprechzeit. Bei Schwierigkeiten oder Fragen melden Sie sich ebenfalls gerne telefonisch in meinen Sprechzeiten (ab 01.01.26: Montag 10:00-10:50 Uhr und Donnerstag 12:00-12:30) oder vorzugsweise bis 31.12.25 per Mail. Im zweiten Schritt findet eine Terminvereinbarung statt.
Jugendliche können sich ab dem 15. Lebensjahr eigenständig melden. Eine Behandlung ist auch ohne Wissen und Einwilligung der Eltern möglich!
Lena Maria Straub
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
Telefonnummer
Faxnummer
0217 57302129